Rundreise Ägypten mit Kindern 10 Tage
Von Tag zu Tag
Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der
Stationen, die während unserer Reise eingeplant und Besichtigungen, die
im Rahmen des Programms vorgesehen sind, sowie weitere
Sehenswürdigkeiten, die besucht werden können.
Bitte
berücksichtigen Sie, dass sich bei dem Charakter unserer Reisen und den
örtlichen Gegebenheiten unerwartete Situationen ergeben können, wodurch
es passieren kann, dass geplante Aktivitäten und Ausflüge nicht
durchgeführt werden können oder verändert werden müssen.
Auch die
Transporte, Unterkünfte und sonstige Beschreibungen des Reiseverlaufes
können sich, beispielsweise jahreszeitlich bedingt, verändern. Der
Gesamtzuschnitt der Reise bleibt aber in jedem Fall erhalten.
Tag 1 Frankfurt – Kairo
Tag 2 Kairo
Tag 3 Kairo, Sakkara und Gizeh
Tag 4 Kairo, Nachtzug nach Luxor
Nach einem Flug mit Egypt Air von ungefähr 4 ½ Stunden beginnt die
Reise in Kairo. Der allzeit lebhafte Verkehr und die vielen Menschen
auf der Straße werden Sie erstaunen. Um einen Eindruck von der Größe
dieser Metropole zu bekommen können Sie den ersten Tag zum Beispiel zum
Cairo Tower gehen. Der Aufzug bringt Sie zur obersten Etage, von dort
aus hat man eine fantastische Aussicht. Danach können Sie beim Besuch
im Ägyptischen Museum die alten Ägypter wieder zum Leben erwecken. Hier
gibt es die meisten unterschiedlichen Objekte aus der langen
ägyptischen Geschichte und im Mumiensaal befinden sich die Reste der
großen Pharaonen. Auf dem pulsierenden Markt Khan-el-Khalili gibt es
beinahe alles, was man sich denken kann, von fremden Gewürzen bis hin
zu Schmuckstücken.Zur Einstimmung auf die altägyptische Kultur bietet
sich zunächst ein Besuch des berühmten Ägyptischen Museums in Kairo an,
das mit seinen Kunstschätzen aus pharaonischer Zeit zugleich das
bedeutendste Museum dieser Art ist.
Über das ruhige Flachland reisen wir nach Sakkara. Hier befindet sich
die größte Ansammlung von antiken Bauten in Nordägypten. Das
bedeutendste Monument dieses ausgedehnten Gräberfeldes ist die
Stufenpyramide des Djoser. (3. Dynastie). Sie ist der älteste
Monumentalsteinbau der Welt. Die Stufenpyramide ist ein Vorläufer der
„richtigen“ Pyramiden.
In Gizeh (heute eine Vorstadt von Kairo am anderen Nilufer) besuchen
wir die berühmten Grab- und Pyramidenanlagen des Cheops, des Chefren ,
des Mykerinos und dem Sphinx. Die größte Pyramide ist die von Cheops
(137 Meter hoch) und ist von zahlreichen kleineren Mastabas umgeben. In
einem Gebäude, dem sogenannten Bootsmuseum, nahe der Cheopspyramide,
wird auch das Totenschiff von Cheops ausgestellt, das daneben gefunden
wurde. Im Umfeld der Mykerinos- und Cheopspyramide sind noch weitere
kleinere Pyramiden von Königinnen zu entdecken. Hier sind auch noch
einige der dazugehörigen Tempel erhalten geblieben. Mit einem Kamel können Sie die Umgebung erkunden und Ihre Kinder ihre eigene Pyramide in dem größten Sandkasten, den sie je gesehen haben, bauen.
Abends fahren wir dann mit dem komfortablen Schlafzug von Kairo nach Luxor. Wir haben für Sie Kabinen gebucht, so dass Sie ausgeruht am nächsten Tag in Luxor ankommen.
Tag 5 Ankunft Luxor
Tag 6 Luxor, Felukenfahrt
Tag 7 Luxor
Tag 8 Luxor
Tag 9 Luxor
In Luxor treten wir
eine Felukenfahrt an, bei der wir langsam mit großen Feluken, den
traditionellen Nilseglern, den Nil entlang schippern. Die Schiffsführer freuen sich auf die
Nachwuchskapitäne an Bord! Wir legen an der Bananeninsel an, wo Sie für
ein paar ägyptische Pfund so viele Bananen, Zuckerrohr und Apfelsinen
essen können, wie Sie möchten.
Für die berühmteste Stätte altägyptischer Kultur, die Stadt Luxor, ist
wohl jeder Aufenthalt zu kurz. Vielleicht hilft es, mehrere Höhepunkte
in einem Ausflug zu kombinieren.Neben Sakkara (und in einem geringeren
Maße als Assuan und Abydos) besitzt das einstige Theben auf dem
gegenüberliegenden östlichen Nilufer von Luxor die größte Konzentration
von antiken Sakral- bzw. Monumentalbauten in Ägypten. Die alles
überragenden Tempelkomplexe des einstigen Theben sind der Luxor-Tempel
und die Karnak-Tempelanlage.
Der Karnaktempel wurde in der Zeit des Mittleren Reiches bis in die
Römische Zeit hinein errichtet. Zu einem weiteren lohnenswerten Besuch
innerhalb des Karnaktempelbezirkes lädt noch der Chons-Tempel im
Südwesten ein, der dem thebanischen Mondgott, dem Sohn von Amun und Mut
geweiht ist.
Das Westufer
Hier bietet sich die Besichtigung des nahegelegenen Tals der Könige an.
Nicht alle, von den insgesamt 64 entdeckten Gräbern sind geöffnet oder
sehenswert. Von außerordentlichem Interesse im Tal der Könige ist
natürlich das Grab des Tutanchamun (Nr. 62).
Ebenfalls sehr sehenswert sind: das zierliche Grab von Sethos I. (Nr.
17), das Grab von Merenptah mit seinem prächtigem Steinsarkophag (Nr.
8), sowie die Gräber von Ramses VI. (Nr. 9) und Ramses XI. (Nr. 6), die
zum Teil mit bemerkenswerten astronomischen Darstellungen geschmückt
sind.
Die nächste Etappe führt zu dem Tempel- und Gräberbezirk von Deir
el-Bahari, (das heißt „Nördliches Kloster“ und war früher eine
Ansiedlung christlicher Mönche, die in den Ruinen des Tempels der
Königin Hatschepsut errichtet worden war). Der Totentempel der
Hatschepsut am Fuß einer 300 Meter hohen Felswand ist in drei Terrassen
aufgeteilt, die durch Rampen miteinander verbunden sind. Durch seine
sehr sorgfältige Restaurierung gibt dieser Felsentempel ein
ausgesprochen gutes Bild von der ursprünglichen Gestalt der Anlage.
Wenn man an den Gräbern der „Edlen“ (Nobelgräber) vorübergegangen sind,
trifft man auf das Ramesseum, den Totentempel Ramses II., des Großen.
Dieser Komplex ist von vielen Ziegelsteinmagazinen umgeben und
beherbergt unter anderem auch einen kleinen Palast. Im ersten Hof liegt
ein imposantes Kolossalbild von Ramses II., das durch ein Erdbeben
niedergestürzt ist, aber dennoch ein sehr anschauliches Bild von dem
Sieg Ramses über die Libyer und Asiaten wiedergibt.
Ganz in der Nähe auf einem gegenüberliegenden Hügel befinden sich
außerdem noch zahlreiche „Privatgräber“ von hohen Beamten oder
Priestern, die zwar einen Besuch wert, leider aber nicht alle
zugänglich sind.
Begibt man sich von hier zu dem Tal der Königinnen, kommt man an Deir
el-Medina vorbei, wo weder Herrscher noch Aristokraten, sondern
Handwerker und Künstler ihre Gräber selbst angelegt und gestaltet
haben. Nach königlichem Vorbild schufen sich die Nekropolenarbeiter der
Königsgräber hier selbst kleine Felsengräber, die sie liebevoll
ausgestalteten.
Die letzten Gräber auf dieser gedanklichen Reise liegen im Tal der
Königinnen, wo Königinnen und Prinzen, vor allem aus der Ramessidenzeit
bestattet wurden.
Als letztes Monument auf dem Westufer besichtigen wir noch den
Totentempel Ramses III. Dieser Tempelkomplex ist von seiner Konzeption
her sehr eng verwand mit dem Ramesseum, wurde darüber hinaus aber auch
ganz wesentlich von westasiatischen Einflüssen inspiriert. Zu guter
Letzt seien hier noch die 18 Meter hohen Sitzfiguren aus Quarz, die
sogenannten Memnonskolosse erwähnt, die aus der Zeit Amenophis III.
stammen und ursprünglich den Eingang seines verschwundenen Totentempels
flankierten.
Tag 10 Flug Luxor - Frankfurt (Ankunft Frankfurt)
Von Luxor aus fliegen wir über Kairo zurück nach Frankfurt.
Hinweise zum Reiseverlauf
Djoser-Reisen laufen nicht nach einem
festen, unflexiblen Reiseschema ab. Die Reiserouten stehen fest. An den
einzelnen Aufenthaltsorten besteht die Möglichkeit, verschiedene
Ausflüge durchzuführen, von denen einige hier beschrieben sind. Ihre
Reisebegleitung bietet an den meisten Tagen ein Programm bzw.
fakultative Ausflüge an. Die Teilnahme an den Angeboten ist jedoch
nicht verpflichtend. Sie können sie alleine oder in kleineren Gruppen
durchführen oder den Tagesablauf ganz individuell gestalten. Wir bitten
darum, mit der Gruppe und Ihrer Reisebegleitung Rücksprache zu halten,
wenn Sie eine eigene Tagesgestaltung in Betracht ziehen. Dadurch wahren
Sie die Interessen Ihrer Mitreisenden und erhalten vielleicht noch
interessante Tipps.
Das
Djoser-Konzept kann nicht bei allen von uns angebotenen Reisen gleich
gehandhabt werden, in einigen Ländern wird es durch politische oder
sicherheitstechnische Gegebenheiten eingeschränkt, in einigen Ländern
schränkt es sich durch das gedrängte Programm und die große
Kilometerleistung ein.