Rundreise Costa Rica mit Kindern 20 Tage
Von Tag zu Tag
Programm 20 Tage Costa Rica
San José
Tag 1 Flug Deutschland - San José
Tag 2 San José
Tag 3 San José - Dominical
Wir beginnen unsere Reise in San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Hier
auf rund 1.000 Metern über dem Meeresspiegel ist die Temperatur das ganze Jahr über angenehm und eignet sich daher besonders zur
Akklimatisierung.
San José hat für jeden etwas zu bieten: Spazieren Sie doch einfach
durch das autofreie Zentrum oder besuchen den „mercado central“, den
täglichen Markt, auf dem stets ein geschäftiges Treiben herrscht und
lassen sie sich von den fremden Farben und Gerüchen inspirieren. Auf
keinen Fall dürfen Sie sich das „teatro nacional“, das Nationaltheater,
entgehen lassen. Es ist das prächtigste Theater Zentralamerikas und der
Stolz aller Ticos, wie sich die Menschen aus Costa Rica nennen. Im 19.
Jahrhundert wurde das Theater von den Kaffeebaronen durch eine
freiwillige Steuer finanziert. Der Überfluss an Gold, Fresken und
Wandmalereien wird Sie in Erstaunen versetzten und lässt den
unermesslichen Reichtum der damaligen Zeit erahnen.
Auch die Museumsliebhaber unter Ihnen werden auf Ihre Kosten kommen,
z.B. zeigt das Goldmuseum ausgezeichnete Schmuck und Kultgegenstände
aus präkolumbianischer Zeit.
Beliebt bei Kindern sind in San José vor allem das Insektenmuseum mit
seinem wunderschönen Schmetterlingsgarten, der artenreiche Zoo Simón
Bolívar und das interaktive Kindermuseum.
Wer es nicht erwarten kann, durch die spektakuläre Natur zu streifen,
kann einen Tagesausflug zu einer Kaffeeplantage unternehmen oder sogar
schon erste Eindrücke im angrenzenden Regenwald sammeln.
Dominical
Tag 3 San José - Dominical
Tag 4 Dominical
Tag 5 Dominical - Quepos
Nach dieser Einstimmung auf die Reise fahren wir in den etwa 160 km
entfernt gelegenen Badeort Dominical an der Pazifikküste. Hier können
Sie sich entspannen, Sonne tanken, in glasklarem Wasser baden und
die waghalsigen Surfer beim Wellenreiten beobachten. Auf der nahe
gelegenen Hacienda Barú können Sie an einer der zahlreichen Touren
durch die schöne Natur teilnehmen und dort verschiedene Tiere wie Vögel
oder Fledermäuse beobachten.
Manuel Antonio Nationalpark
Tag 5 Dominical - Quepos
Tag 6 Manuel Antonio Nationalpark
Tag 7 Manuel Antonio Nationalpark
Tag 8 Quepos - Fortuna
Damit Sie und Ihre Kinder sich in die Abenteuer und Naturphänomene
Costa Ricas stürzen können, verlassen wir Dominical und fahren entlang
der Küste etwa 50 km in unserem Bus in die Hafenstadt Quepos, die durch
die Sportfischerei bekannt wurde.
Die größte Attraktion - und sicher auch Ihr Ziel für die folgenden Tage
- ist aber der in wenigen Kilometern Entfernung gelegene Nationalpark
Manuel Antonio. Über eine steile Küstenstraße erreichen wir den Nationalpark Manuel Antonio. Der kleinste und beliebteste Nationalpark Costa Ricas ist bekannt für den dichten Urwald, der bis
an den schneeweißen Strand reicht. Der Park ist ideal, um kürzere oder
längere Wanderungen zu unternehmen. Dabei können Sie einen
einheimischen Guide engagieren, der Sie mit vielen interessanten
Informationen über Flora und Fauna versorgt und auch die verstecktesten
Tiere entdeckt. Mit ein bisschen Glück sehen Sie vielleicht lustige
Kapuzineräffchen oder große Leguane. Auch viele bunte Vogelarten sind
im Manuel Antonio Park zu sehen. Das ganze Jahr hindurch herrscht hier
ein feucht-warmes Klima, wovon die üppige Vegetation zeugt.
Fortuna / Volcán Arenal
Tag 8 Quepos - Fortuna
Tag 9 Fortuna
Tag 10 Fortuna
Tag 11 Fortuna - Monteverde
Am nächsten Tag legen wir eine Strecke von etwa 150 km zurück und
erreichen den aktivsten Vulkan Lateinamerikas, den Volcán Arenal.
Das Dorf Fortuna liegt am Fuße dieses kegelförmigen Bilderbuchvulkans.
Der Blick auf den 1.600 m hohen von grüner Landschaft umrahmten Krater
ist beeindruckend. Manchmal kann man das Grollen hören und der Berg
spuckt eine glühende Wolke aus. Zum Glück handelt es sich um einen
offenen Krater, dadurch wird kein Druck aufgebaut und es kann zu keiner
großen Explosion kommen. Hier gibt es auch zahlreiche natürliche
heiße Quellen, über denen Schwimmbäder gebaut wurden, in denen Sie sich
mit Blick auf den Vulkan entspannen können.
Noch am Ankunftstag in Fortuna haben Sie die Möglichkeit, dort auf
Entdeckungstour zu gehen. Einen guten Grund, die Wanderschuhe
anzuziehen, liefert ein tosender Wasserfall in der Umgebung von
Fortuna. In einem tiefen Pool, in dem sich das Wasser staut, können Sie
ein erfrischendes Bad nehmen.
Am folgenden Tag besteht die Möglichkeit einer fakultativen Exkursion
in das wasserreiche Caño Negro-Reservat. Es bietet Vogelfreunden eine
exzellente Möglichkeit, um zahllose Arten von Wasservögeln (z.B.
Schlangenhalsvögel und Ibisse) zu beobachten. Besonders geeignet
hierfür ist die Zeit von Januar bis März. Aber auch die direkte
Umgebung von Fortuna hat noch weitere Möglichkeiten für Wanderungen
oder Unternehmungen. So können Sie z.B. im Valle Cocodrilo, einem
Krokodilreservat, von Babyreptilien bis hin zu 4 m langen Krokodilen
diese eindrucksvollen Reptilien bewundern.
Nationalpark Monteverde
Tag 11 Fortuna – Monteverde
Tag 12 Monteverde Nationalpark
Tag 13 Monteverde - Liberia
Der nun folgende Teil der Reise führt uns zu einer anderen
beeindruckenden Naturlandschaft, dem Nebelwald von Monteverde. Nicht
weit von Fortuna entfernt, nach einer Fahrt entlang des aufgestauten
Arenalsees geht es die letzten paar Kilometer steil bergauf über eine
Schotterpiste. Unsere Unterkunft liegt in der Nähe des Reservats
Biológica Bosque Nubos Monte Verde. Die Hänge der Berge der
Tilarán-Gebirgskette sind fast permanent wolkenverhangen und von
Nebelwald bewachsen. Zu sehen gibt es hier die auffällige Vegetation,
die aus riesigen Bäumen besteht, welche mit sogenannten Epiphyten
bestückt sind. Epiphyten sind Aufsitzerpflanzen, die ihr Wasser
ausschließlich atmosphärisch aufnehmen. Hierzu gehören Bromelien,
Orchideen, Tillandsien und verschiedene Moose. Wegen der schweren
Nebelschwaden, ist es ratsam, Regenkleidung mitzuführen: Die Luft ist
extrem feucht.
Wir bleiben hier zwei Nächte. So besteht genügend Zeit, den Park auf
zahlreichen Wanderwegen auf eigene Faust oder mit einem Guide ausgiebig
zu erkunden. Um einen Eindruck vom Leben im Wald zu erhalten, bietet
sich eine fakultative Tour auf dem Sky Walk an. Diese Attraktion führt
Sie auf einem Rundweg über verschiedene Hängebrücken in eine Höhe von
über 40 m durch die Baumkronen. Sie wollen sich lieber wie ein Vogel
durch die Lüfte schwingen? Dann ist Canopy genau das Richtige für Sie!
Von kleinen Plattformen in den Bäumen schwingen Sie sich bei dieser
fakultativen Tour, gut gesichert an einem Drahtseil, von Baumwipfel zu
Baumwipfel. Wer noch aktiver sein möchte, kann auch an einer Reittour
oder einer Nachtwanderung auf der nahe gelegenen „Finca Ecologica“
teilnehmen. In Monteverde gibt es auch noch zahlreiche andere
Möglichkeiten, wie etwa einen Orchideengarten oder eine
Schmetterlingsfarm. Auch Reptilienfans kommen im Serpentario oder in
„El Ranario“, einem Froschhaus, auf ihre Kosten.
Rincón de la Vieja Nationalpark
Tag 13 Monteverde - Liberia
Tag 14 Rincón de la Vieja Nationalpark
Tag 15 Liberia - Sámara
Nach wenigen Stunden Fahrtzeit und einer Strecke von gut 100 km
erreichen wir Liberia, die Provinzhauptstadt von Guanacaste, welche die
Ausgangsbasis für fakultative Exkursionen zum Nationalpark Rincón de la
Vieja bildet. Liberia selbst ist ein gemütliches Städtchen mit einigen
Restaurants.
Die Landschaft des Nationalparks Rincón de la Vieja ist besonders
imposant, da sie von vulkanischer Aktivität geprägt wurde. Raues
vulkanisches Terrain lädt zu vielseitigen Wanderungen ein, vorbei an
Thermalquellen, heißen Schlammpools und rauchenden Spalten. An einigen
Stellen gleicht der Park einer Mondlandschaft, in anderen Gebieten ist
der fruchtbare Vulkanboden üppig grün bewachsen. Die letzte bedeutsame
vulkanische Aktivität fand 1991 statt. Das Gebiet ist aber derzeit
gefahrenfrei zu besuchen, solange Sie auf den gesicherten Wegen bleiben.
Wer mehr Lust hat, die beliebten Strände der Peninsula de Nicoya
aufzusuchen, kann dies natürlich auch tun. Der nächstgelegene Strand
von Playas del Coco ist ca. 30 Kilometer von Liberia entfernt und mit
öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Wieder in Liberia angelangt, haben Sie die Möglichkeit die Statue eines
Sabanero – der Cowboys Costa Ricas – zu bewundern oder durch die
kleinen gemütlichen Gässchen des Ortes zu schlendern.
Sámara
Tag 15 Liberia - Sámara
Tag 16 Sámara
Tag 17 Sámara
Tag 18 Sámara – San José
Tag 19 Flug San José – Deutschland
Tag 20 Ankunft Deutschland
Nach einer ruhigen Fahrt durch die grüne Landschaft der Nicoya
Halbinsel erreichen Sie Sámara, einen der sichersten und schönsten
Strände Costa Ricas, wo Sie unter Palmen Entspannung finden oder in der
Bucht baden können.
Wer noch etwas außergewöhnliches beobachten möchte, kann im nahe
gelegenen Refugio Nacional de Fauna Silvestre Ostional -je nach
Jahreszeit- Schildkröten beim Eierlegen beobachten.
Nach drei Nächten in Sámara geht es dann wieder zurück nach San José,
von wo aus wir nach einer Übernachtung den Heimflug nach Deutschland
antreten.
Hinweise zum Reiseverlauf
Djoser-Reisen laufen nicht nach einem festen, unflexiblen Reiseschema
ab. Die im Katalog beschriebene Reiseroute steht fest. Darüber hinaus
besteht an den einzelnen Aufenthaltsorten die Möglichkeit, verschiedene
Besichtigungen und Ausflüge durchzuführen, von denen einige in dieser
Broschüre aufgeführt sind.
Ihre Reisebegleitung macht meist
Vorschläge für ein Programm bzw. fakultative Ausflüge. Die Teilnahme an
diesen Angeboten ist jedoch nicht verpflichtend. Es ist Ihnen
freigestellt, die Programm- und Ausflugsangebote anzunehmen oder
alleine oder in kleineren Gruppen den Tagesablauf individuell zu
gestalten. Wir bitten Sie darum, mit der Gruppe und Ihrer
Reisebegleitung in Rücksprache zu treten, wenn Sie eigene
Tagesgestaltung in Betracht ziehen. Dadurch wahren Sie die Interessen
Ihrer Mitreisenden und erhalten vielleicht noch manchen interessanten
Tipp.
Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung der Stationen,
die wir während unserer Reise anlaufen und der Sehenswürdigkeiten, die
dort besichtigt werden können.
Bitte berücksichtigen Sie, dass
sich bei dem Charakter unserer Reisen und den örtlichen Gegebenheiten
unerwartete Situationen ergeben können, wodurch es passieren kann, dass
nicht alle geplanten Aktivitäten und Ausflüge durchgeführt werden
können oder verändert werden müssen. Auch die Transporte, Unterkünfte
und sonstige Beschreibungen des Reiseverlaufs können sich,
beispielsweise klimatisch bedingt, verändern. Der Gesamtzuschnitt der
Reise bleibt jedoch in jedem Fall erhalten.