Djoser Junior, UNICEF und die Kinder dieser Welt
Sauberes Wasser für Dorfkinder in Vietnam
Trotz zahlreicher Wasserläufe ist sauberes Trinkwasser für zwei von drei Menschen in Vietnam nicht selbstverständlich. Krankheiten wie Durchfall und Infektionen sind häufig die Folgen. Ein Drittel aller vietnamesischen Kinder ist untergewichtig und mangelernährt, die Kindersterblichkeit dramatisch. UNICEF unterstützt deshalb Schulen mit Wasseranschlüssen und Toiletten. Private Haushalte werden ermutigt, sich einen eigenen Wasseranschluss einzurichten und eine Latrine zu bauen.
Vielen Dorfbewohnern ist der Zusammenhang zwischen verschmutztem Wasser und Krankheiten nicht bekannt: Kinder und Erwachsene trinken das Wasser von den Reisfeldern, obwohl dort frischer Kot als Dünger eingesetzt wird. Bei mangelernährten Kindern haben Durchfallerkrankungen besonders schlimme Auswirkungen. Sie werden zusätzlich geschwächt, ihre körperliche und geistige Entwicklung wird stark beeinträchtigt. UNICEF schätzt, dass sich allein durch bessere Hygiene und Sanitäreinrichtungen 40 Prozent der Durchfallerkrankungen, 50 Prozent der Entwicklungsstörungen und sogar 60 Prozent der Todesfälle bei Kindern verhindern lassen. Zudem ermöglicht die Trinkwasserversorgung in den Dörfern vielen Mädchen zur Schule zu gehen: Sie sind traditionell für das Wasserholen zuständig und müssen oft sehr weite Wege zurücklegen, wenn ihr Heimatdorf keinen Wasseranschluss hat, wodurch meist keine Zeit für den Schulbesuch bleibt.
Was tut UNICEF?
UNICEF unterstützt ein landesweites Programm zur Verbesserung der Wasserversorgung. Im Rahmen des Projektes "Vietnam: Trinkwasser für Dorfkinder" sollen in zehn besonders armen Dörfern in Zentralvietnam alle Schulen sowie rund 60.000 Menschen in privaten Haushalten Zugang zu sauberem Wasser und Latrinen bekommen. Freiwillige Helfer aus den Dörfern lernen, die Anlagen zu betreiben, langfristig instand zu halten und übernehmen Verantwortung dafür, die Wasserverteilung gerecht zu organisieren. 15 Grundschulen und Gesundheitszentren der Region erhalten Unterstützung beim Bau sanitärer Anlagen. Die Dorfbewohner helfen bei der Installation der Wasseranschlüsse und Latrinen und müssen nur ihr privates Toilettenhäuschen aus eigenen Mitteln errichten.
Bildung ist der Schlüssel im Kampf gegen Krankheiten, und so führt UNICEF in den Dörfern Aufklärungsveranstaltungen durch, um die wichtigsten Hygieneregeln bekannt zu machen und bildet „Gesundheitshelfer“ – darunter viele Frauen – aus, die andere für die Wasserproblematik sensibilisieren und ihrerseits Veranstaltungen organisieren. Lehrer werden gesondert geschult und geben das erworbene Wissen im Hygieneunterricht an die Kinder weiter. Diese helfen dann innerhalb der Familie, alte Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Hygieneregeln einzuführen. So lernen viele Eltern von ihren Kindern, wie wichtig zum Beispiel das Händewaschen nach dem Gang zur Toilette ist.
€ 40,- reichen aus, um in Vietnam eine geruchlose Erdlatrine zu bauen.
Mit € 150,- kann ein Brunnen mit Handpumpe gebaut werden, der Wasser für 10 Familien liefert.
€ 17,- ermöglichen es UNICEF, eine Regenwassertonne bereitzustellen.
Wenn Sie dieses Programm gezielt unterstützen möchten, vermerken Sie auf Ihrer Überweisung bitte das Stichwort „Sauberes Wasser für Vietnam“.
UNICEF Deutschland
Spendenkonto 300 000
bei der Sozialbank in Köln
BLZ: 370 205 00
Trotz zahlreicher Wasserläufe ist sauberes Trinkwasser für zwei von drei Menschen in Vietnam nicht selbstverständlich. Krankheiten wie Durchfall und Infektionen sind häufig die Folgen. Ein Drittel aller vietnamesischen Kinder ist untergewichtig und mangelernährt, die Kindersterblichkeit dramatisch. UNICEF unterstützt deshalb Schulen mit Wasseranschlüssen und Toiletten. Private Haushalte werden ermutigt, sich einen eigenen Wasseranschluss einzurichten und eine Latrine zu bauen.
Vielen Dorfbewohnern ist der Zusammenhang zwischen verschmutztem Wasser und Krankheiten nicht bekannt: Kinder und Erwachsene trinken das Wasser von den Reisfeldern, obwohl dort frischer Kot als Dünger eingesetzt wird. Bei mangelernährten Kindern haben Durchfallerkrankungen besonders schlimme Auswirkungen. Sie werden zusätzlich geschwächt, ihre körperliche und geistige Entwicklung wird stark beeinträchtigt. UNICEF schätzt, dass sich allein durch bessere Hygiene und Sanitäreinrichtungen 40 Prozent der Durchfallerkrankungen, 50 Prozent der Entwicklungsstörungen und sogar 60 Prozent der Todesfälle bei Kindern verhindern lassen. Zudem ermöglicht die Trinkwasserversorgung in den Dörfern vielen Mädchen zur Schule zu gehen: Sie sind traditionell für das Wasserholen zuständig und müssen oft sehr weite Wege zurücklegen, wenn ihr Heimatdorf keinen Wasseranschluss hat, wodurch meist keine Zeit für den Schulbesuch bleibt.
Was tut UNICEF?
UNICEF unterstützt ein landesweites Programm zur Verbesserung der Wasserversorgung. Im Rahmen des Projektes "Vietnam: Trinkwasser für Dorfkinder" sollen in zehn besonders armen Dörfern in Zentralvietnam alle Schulen sowie rund 60.000 Menschen in privaten Haushalten Zugang zu sauberem Wasser und Latrinen bekommen. Freiwillige Helfer aus den Dörfern lernen, die Anlagen zu betreiben, langfristig instand zu halten und übernehmen Verantwortung dafür, die Wasserverteilung gerecht zu organisieren. 15 Grundschulen und Gesundheitszentren der Region erhalten Unterstützung beim Bau sanitärer Anlagen. Die Dorfbewohner helfen bei der Installation der Wasseranschlüsse und Latrinen und müssen nur ihr privates Toilettenhäuschen aus eigenen Mitteln errichten.
Bildung ist der Schlüssel im Kampf gegen Krankheiten, und so führt UNICEF in den Dörfern Aufklärungsveranstaltungen durch, um die wichtigsten Hygieneregeln bekannt zu machen und bildet „Gesundheitshelfer“ – darunter viele Frauen – aus, die andere für die Wasserproblematik sensibilisieren und ihrerseits Veranstaltungen organisieren. Lehrer werden gesondert geschult und geben das erworbene Wissen im Hygieneunterricht an die Kinder weiter. Diese helfen dann innerhalb der Familie, alte Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Hygieneregeln einzuführen. So lernen viele Eltern von ihren Kindern, wie wichtig zum Beispiel das Händewaschen nach dem Gang zur Toilette ist.
€ 40,- reichen aus, um in Vietnam eine geruchlose Erdlatrine zu bauen.
Mit € 150,- kann ein Brunnen mit Handpumpe gebaut werden, der Wasser für 10 Familien liefert.
€ 17,- ermöglichen es UNICEF, eine Regenwassertonne bereitzustellen.
Wenn Sie dieses Programm gezielt unterstützen möchten, vermerken Sie auf Ihrer Überweisung bitte das Stichwort „Sauberes Wasser für Vietnam“.
UNICEF Deutschland
Spendenkonto 300 000
bei der Sozialbank in Köln
BLZ: 370 205 00