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Rundreise Kenia mit Kindern 16 Tage

Von Tag zu Tag

Bei unseren Djoser Junior - Reisen ist keine Rede von einem straffen geplanten Reiseplan. Die Reistage stehen natürlich fest, aber vor Ort wird das Programm in Rücksprache zwischen der Gruppe und der Reisebegleitung ergänzt. Wer lieber selber raus geht, hat dazu alle Freiheit. So lernen Sie ein Land schließlich am besten kennen. Ihr Reisebegleiter bietet an den meisten Tagen ein Programm bzw. fakultative Ausflüge an. Die Teilnahme an den Angeboten ist jedoch nicht verpflichtend; es ist Ihnen freigestellt, die Programm- und Ausflugsangebote anzunehmen. Sie können dies alleine oder in kleineren Gruppen durchführen oder den Tagesablauf ganz individuell gestalten. Wir bitten darum, mit der Gruppe und Ihrem Reisebegleiter in Rücksprache zu treten, wenn Sie eigene Tagesgestaltungsmöglichkeiten in Betracht ziehen. Dadurch wahren Sie die Interessen Ihrer Reisegefährten und erhalten vielleicht noch manch interessanten Tipp von Ihrem Reisebegleiter.

Nun folgt eine kurze Beschreibung der Stationen, die wir während unserer Reise anlaufen und der Sehenswürdigkeiten, die besichtigt werden können.
Bitte berücksichtigen Sie, dass sich bei dem Charakter unserer Reisen und den örtlichen Gegebenheiten unerwartete Situationen ergeben können, wodurch es passieren kann, dass vielleicht nicht alle geplanten Aktivitäten und Ausflüge durchgeführt werden können oder verändert werden müssen. Auch die Transporte, Unterkünfte und sonstige Beschreibungen des Reiseverlaufs können sich beispielsweise jahreszeitlich bedingt verändern. Der Gesamtzuschnitt der Reise bleibt jedoch in jedem Fall erhalten.

Tag 1        Flug Frankfurt – Nairobi (Ankunft Nairobi)
Tag 2        Nairobi – Samburu Nationalpark
Tag 3        Samburu Nationalpark

Wir fliegen mit Swiss International Airlines nach Nairobi, die geschäftige Hauptstadt Kenias. Hier wimmelt es nur so von Menschen verschiedenster Herkunft, aber auch eine Vielzahl an Autos und Motorrädern bahnen sich ihren Weg durch die Straßen. Da wir ja die endlose Natur und Wildnis Kenias erleben möchten, verlassen wir Nairobi schon am nächsten Tag und fahren zum Samburu Nationalpark. Er bildet zusammen mit dem Buffalo Springs Schutzgebiet eine Einheit und garantiert erste sensationelle Tierbeobachtungen. In den ausgedehnten Gras- und Dornbuschsavannen leben Elefanten, Strauße, Löwen, Giraffen, Krokodile und viele andere Tiere. Vor allem entlang des Ufers des Ewaso Ngiro Flusses kann man Vögel hören und sehen und vielleicht sogar auch einen Leoparden, im Baum dösend, entdecken. Neben den vielen Tieren ist diese Gegend aber auch die Heimat der Samburu, ein Stamm, der eng mit den Masai verwandt ist. Sie sprechen dieselbe Sprache und tragen ähnliche Kleidung.

Tag 4        Samburu Nationalpark – Nyahururu
Tag 5        Nyahururu – Lake Nakuru Nationalpark

Wir besteigen wieder unseren Truck und fahren weiter in das kenianische Hochland. Hier kann es nachts richtig kalt werden, aber da wir ja nun schon das Zeltaufbauen geübt und zwei Nächte darin geschlafen haben, sind wir bestens vorbereitet. Früher, in der Kolonialzeit, hatte der Ort einen einfacher auszusprechenden Namen, nämlich „Thomson Falls“. Joseph Thomson war ein schottischer Forscher, der 1883 an den hier liegenden mächtigen Wasserfällen vorbei kam und dem Ort deshalb mitsamt den Wasserfällen seinen Namen gab. Vom Aussichtspunkt kann man die 170 Stufen entlang des 72 Meter hohen Wasserfalls nach unten klettern, um sich dort angekommen die Gischt ins Gesicht sprühen zu lassen. Es bietet sich auch ein gemütlicher Spaziergang entlang des Ewaso Narok Flusses an, bei dem man vielleicht sogar einige interessante Vögel erspähen kann.

Tag 5 Nyahururu – Lake Nakuru Nationalpark
Tag 6 Lake Nakuru Nationalpark – Lake Naivasha
Tag 7 Lake Naivasha

Wir lassen das kenianische Hochland hinter uns und erreichen den Lake Nakuru Nationalpark. Dieser Park ist bekannt für seinen flachen Sodasee auf dem sich Tausende Flamingos tummeln. Der See sieht deshalb auf den ersten Blick gar nicht blau aus, sondern rosa. Allerdings haben die Flamingos den See nicht für sich alleine, denn er ist auch Heimat für Pelikane, Marabus und zahllose andere Vogelarten. Am Ufer des Sees kann man den seltsamen Geruch des mineralhaltigen Wassers riechen. In der Trockenzeit kann es vorkommen, dass der Wasserspiegel so stark sinkt, dass man Mineralienablagerungen an den Rändern sehen kann. Seit 1986 gibt es im Park das Rhino Rescue, ein Gebiet, das eingerichtet wurde, um die seltenen Breitmaulnashörner vor dem Aussterben zu bewahren. Wir haben hier also große Chancen, Nashörner beobachten zu können. Außerdem gibt es hier viele Löwen, Büffel und Giraffen. Nebenbei gibt es hier eine besondere Giraffenart, die Rothschildgiraffe, die sich durch ihre Musterung von den Maasai Giraffen stark unterscheidet. Von Babooncliff aus hat man eine gute Aussicht auf den See und den pinkfarbenen Flamingo-Streifen.

Auch am Lake Naivasha erwartet uns eine bunte Vogelwelt, denn es gibt hier fast 500 verschiedene Vogelarten. Auf einem Bootsausflug kann man außerdem eine Vielzahl an Nilpferden entdecken, die sich im See tummeln. Abends im Zelt können wir vielleicht noch ihr Prusten hören.

Tag 8 Lake Naivasha – Masai Mara
Tag 9 Masai Mara
Tag 10 Masai Mara

Die Masai Mara darf auf unserer Reise durch Kenia natürlich nicht fehlen, da sie eines der schönsten und berühmtesten Schutzgebiete Afrikas ist. Ihr Name setzt sich zusammen aus der Bezeichnung des Volkes der Masai, die hier seit Jahrhunderten leben, und dem Wort „Mara“. Es bedeutet „gepunktet“ und steht für Aussehen der Landschaft aus der Vogelperspektive. Die Masai Mara besteht nämlich aus einer unendlichen Grasfläche, die nur hier und da von Akazienbüschen und Bäumen bestanden ist. Hier erlebt man die afrikanische Wildnis hautnah und es verwundert nicht, dass man sich wie in einem Naturfilm aus dem Fernsehen fühlt. Die weite Fläche ist die Heimat der „Big Five“, zu denen Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn gehören. Diese fünf Tiere waren früher das Hauptziel der Jäger, denn sie waren am schwersten zu erlegen. Heutzutage wollen wir die Tiere nur beobachten, was mindestens genauso spannend ist. Neben den „Big Five“ gibt es natürlich noch andere Tiere in der Masai Mara, wie zum Beispiel Antilopen, Geparden, Paviane, Hyänen oder auch Greiifvögel.

Ein ganz besonderes Ereignis in der Masai Mara ist die berühmte Migration der Gnus, Zebras und Gazellen. Zwischen August und Oktober machen sich rund zwei Millionen Wildtiere auf den langen Weg in die Serengeti, um dort neues Weideland zu finden. Es ist die größte Wildtierwanderung der Erde, die jedes Mal eine Vielzahl an Opfern fordert, aber für das Ökosystem der gesamten Region sehr wichtig ist. Nur so können sich die Grasflächen erholen und der Kreislauf kann von vorne beginnen.

Tag 11 Masai Mara – Nairobi
Tag 12 Flug Nairobi – Mombasa
Tag 13 Mombasa
Tag 14 Mombasa
Tag 15 Flug Mombasa – Nairobi, Flug Nairobi – Frankfurt
Tag 16 Ankunft Frankfurt

Ein kurzer Flug bringt uns von Nairobi nach Mombasa und damit an die Küste Kenias. Hier können wir uns die letzten Tage an den wunderschönen Stränden erholen und die Eindrücke der Reise nochmal auf uns wirken lassen. Mombasa ist eine multikulturelle Stadt, in der sich viele verschiedene Völker niedergelassen haben. Bei einem Streifzug durch die Straßen kann man sicherlich noch das ein oder andere Souvenir ergattern, bevor wir uns auf den Rückweg nach Deutschland machen.

Noch ein Hinweis, der offenbar nicht selbstverständlich für Reisende ist:
In den Nationalparks und Schutzgebieten begeben Sie sich mit uns auf Safaris, die trotz der vorgenommenen Sicherheitsmaßnahmen ihre Risiken behalten. Zu diesen Risiken zählt vor allem unachtsames Verhalten der Touristen im Umgang mit wilden Tieren. Bitte vergessen Sie nicht, egal wie possierlich solch ein Löwe, Nashorn oder Flusspferd aussehen mag, es handelt sich bei jedem dieser Geschöpfe um ein wildes Tier, das in einem Menschen, der ihm zu nahe kommt (besonders zu Fuß), einen Eindringling in sein Revier oder ein Beutetier sieht. Dies gilt besonders, wenn sich Jungtiere in unmittelbarer Nähe befinden.

Allgemeine Hinweise zum Reiseverlauf


Djoser-Reisen laufen nicht nach einem festen, unflexiblen Reiseschema ab. Die Reiserouten unserer angebotenen Programme stehen fest, jedoch besteht an den einzelnen Aufenthaltsorten die Möglichkeit, verschiedene Ausflüge zu unternehmen, von denen einige in der o.g. Beschreibung aufgeführt sind. Ihre Reisebegleitung bietet Ihnen an den meisten Tagen ein Besichtigungsprogramm bzw. fakultative Ausflüge an. Die Teilnahme an den Angeboten ist jedoch nicht verpflichtend, denn Sie können Ihren Tagesablauf auch ganz individuell oder in kleinen Gruppen gestalten.

Das Djoser-Konzept, das Ihnen eine Kombination aus organisierter und individueller Reise bietet, kann nicht bei allen von uns angebotenen Reisezielen gleichermaßen gehandhabt werden. In einigen Ländern können durch politische, sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Gegebenheiten Einschränkungen bzgl. einer individuellen Tagesgestaltung während Ihrer Reise bestehen.


Bitte berücksichtigen Sie, dass sich bei dem Charakter unserer Reisen und den örtlichen Gegebenheiten unerwartete Situationen ergeben können, wodurch es passieren kann, dass geplante Aktivitäten und Ausflüge nicht durchgeführt werden können oder verändert werden müssen.
Auch die Transporte, Unterkünfte und sonstige Beschreibungen des Reiseverlaufs können sich, beispielsweise jahreszeitlich bedingt, verändern. Der Gesamtzuschnitt der Reise bleibt aber in jedem Fall erhalten.

Info-Broschüre downloaden von Rundreise Kenia mit Kindern 16 Tage

Junior: Kenia